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Aula des Bertolt-Brecht- Gymnasiums, Lortzingstr. 1
Sonntag 02.04.2017, 14.00 Uhr Treff: DVB-Haltestelle direkt vor dem St.Pauli-Friedhof Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Das Judenlager Hellerberg Von den sieben Baracken des sogenannten „Judenlagers“, die einst an der Radeburger Straße standen, ist nichts mehr zu sehen. Die Exkursion erinnert an das Schicksal der damals dort internierten 293 Dresdner Juden. In der Nacht vom 2. zum 3. März 1943 wurde das „Judenlager Hellerberg“ weitgehend aufgelöst. Fast alle Insassen starben in den Gaskammern von Auschwitz. Ein Teil des Weges, den sie gehen mussten, zuerst zur Zwangsarbeit bei Zeiss-Ikon, danach zum Güterbahnhof Dresden-Neustadt, wird zu Fuß nachvollzogen. Der Rundgang findet seinen Abschluss in der HATiKVA e.V, Pulsnitzer Straße 10, mit der Vorführung des Dokumentarfilmes von Ernst Hirsch „Die Juden sind weg.“ (Fahrscheine DVB erforderlich) - Um Voranmeldung wird gebeten unter: Tel.: 0351-8020489 oder unter E-Mail: info@hatikva.de ________________________________________________________________________ Mittwoch 05.04.2017, 19.00 Uhr Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde zu Dresden, Hasenberg 1 Kursgebühr: 5,00 € Die Welt der jüdischen Musikanten - Eine Reise durch die Geschichte der Ostjuden Klezmer-Musik, also die Musik der Juden aus Osteuropa, ist beliebt. Kaum eine Rundfunk- oder Fernsehsendung, noch weniger eine Jüdische Woche kommt ohne Klezmer aus. Es scheint, als sei er das Erkennungszeichen aller Juden. Wo aber kommt dieser Musikstil her? Welche sozialen Hintergründe haben ihn geprägt? Eine Antwort darauf, natürlich auch unterlegt mit Musikbeispielen, wird im Rahmen des Vortrags gegeben. Dabei werden zugleich die Lebensbedingungen der „Ostjuden“ während der vergangenen ca. 500 Jahre vorgestellt. Eine Veranstaltungsreihe der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V., des Freundes-kreises Dresdner Synagoge e.V. und der Volkshochschule Dresden. Anmeldung nur über die Volkshochschule. ________________________________________________________________________ Donnerstag 06.04.2017, 18.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Starße 10 Zukunft und Wein    Mitgliederstammtisch An unserem Mitgliederstammtisch treffen wir uns jeden ersten Donnerstag im Monat um über Gott und die Welt zu diskutieren, Pläne zu schmieden und uns besser kennenzulernen.  Inhaltliche Ideen aller Art sind dabei ebenso willkommen wie kleine kulinarische Beiträge. Wir freuen uns über Themen- vorschläge und mitgebrachte Interessenten, aber auch über alle, die einfach mit uns reden, schwatzen oder sinnieren möchten. ________________________________________________________________________ Donnerstag 20.04.2017, 19.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Starße 10 Eintritt: 3,00 €, ermäßigt: 2,00 € Wie antisemitisch ist die AfD? Vortrag von Jan Riebe Antisemitismus ist wesentlicher Bestandteil des Weltbildes der deutschen extremen Rechten. Anders als die NPD, sanktioniert die AfD, zumindest hin und wieder, anti- semitische Ausfälle ihre Mitglieder. Mehr noch: Sie wirbt häufiger im Vorfeld von Parteiveranstaltung gezielt um die Teil-nahme von Jüdinnen und Juden. Parteichefin Petry reiste jüngst gar auf Einladung zu einem politischen Vortrag nach Israel. Vereinzelt werden auf AfD-Demonstrationen Israel-Fahnen getragen. Im Vortrag soll dargestellt und anschließend mit dem Publikum diskutiert werden, welche Rolle der Antisemitismus in der AfD spielt und in wie fern der Fall Gedeon eher ein Einzelfall darstellt oder exemplarisch für einen Antisemitismus in der AfD ist. Der Vortrag wirft auch einen Blick auf die Neue Rechte, auf die sich große Teile der AfD immer wieder beziehen. Jan Riebe ist Sozialwissenschaftler und seit 2008 bei der Amadeu Antonio Stiftung, Fachreferent im Bereich Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) und „Arbeit gegen Antisemitismus“ tätig. ________________________________________________________________________ Sonntag 23.04.2017, 14.00 Uhr Alter Jüdischer Friedhof, Pulsnitzer Straße 12 Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Der Alte Jüdische Friedhof - Geschichte und Besonderheiten Einem Kriminalstück gleicht die Geschichte des Alten Jüdischen Friedhofes in Dresden. Es ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen. Unter einem dichten Baumdach versteckt er sich mit seinen alten Steinen und Geschichten in der Äußeren Neustadt. Zahlreiche zu Unrecht vergessene Persönlichkeiten fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Gehen Sie mit uns auf eine spannende Spurensuche. Männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung. _______________________________________________________________________ Sonntag 23.04.2017, 17.00 Uhr Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde zu Dresden, Hasenberg 1 Juden der Lutherstadt Wittenberg im Dritten Reich Die Ausstellung, die inzwischen in Deutschland, in den USA und in Israel präsentiert wurde, zeigt die Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung der Wittenberger Juden mit Blick auf die Besonderheiten in der Lutherstadt und der NS-Lutherrezeption. Eröffnet wird die Ausstellung mit einem Vortrag von Dr. Ronny Kabus zum Thema:  „Zu Inhalt und Geschichte einer Ausstellung über die nationalsozialistische Judenver- folgung in der Lutherstadt Wittenberg“. Eine Veranstaltung des Freundeskreises Dresdner Synagoge e.V. und der Jüdischen Gemeinde zu Dresden ________________________________________________________________________ Donnerstag 27.04.2017, 16.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Workshop zum Projekt “Schlussstrich, Weltbank, Israel - Methoden für die Auseinandersetzung mit modernen Formen des Antisemitismus” Der Workshop im Rahmen des Projekts „Schlussstrich, Weltbank, Israel“ widmet sich weiteren Methoden für den Umgang mit antisemitischen Ressentiments, Vorurteilen und Erklärungsmodellen. Es werden klein- teilige methodische Hilfestellungen, Argumentationshilfen und Unterrichtsvorschläge für den pädagogischen Arbeitsalltag vorgestellt und zur – hoffentlich – breiten Diskussion und zur Kritik gestellt. ________________________________________________________________________