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Aula des Bertolt-Brecht- Gymnasiums, Lortzingstr. 1
Donnerstag 02.02.2017, 18.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Zukunft und Wein    Mitgliederstammtisch An unserem Mitgliederstammtisch treffen wir uns jeden ersten Donnerstag im Monat um über Gott und die Welt zu diskutieren, Pläne zu schmieden und uns besser kennenzulernen.  Inhaltliche Ideen aller Art sind dabei ebenso willkommen wie kleine kulinarische Beiträge. Wir freuen uns über Themen- vorschläge und mitgebrachte Interessenten, aber auch über alle, die einfach mit uns reden, schwatzen oder sinnieren möchten. ________________________________________________________________________ Mittwoch 08.02.2017, 19.00 Uhr Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde zu Dresden, Hasenberg 1 Kursgebühr: 5,00 € Auf den Spuren der Sepharden - Juden in Al-Andalus und im christlichen Spanien 711 eroberten Muslime die iberische Halb-insel. 1492 wurden die Juden aus Spanien vertrieben – wenig später aus Portugal. Damit war die iberische Halbinsel „judenrein“ und die Reconquista abgeschlossen. In den vorangegangenen ca.   700 Jahren muslimischer Herrschaft in al-Andalus und in den christlich beherrschten Gebieten gab es jedoch lange Zeitabschnitte des Miteinanders von Christen, Muslimen und Juden. Juden dienten an christlichen und muslimischen Höfen als höchste Staatsbeamte, Diplomaten, Geldbeschaffer, Berater, Ärzte und Übersetzer.                 Eine Veranstaltungsreihe der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V., des Freundeskreises Dresdner Synagoge e.V. und der Volkshoch- schule Dresden. Anmeldung nur über die Volkshochschule. ________________________________________________________________________ Donnerstag 09.02.2017, 17.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Eintritt: 3,00 €, ermäßigt: 2,00 € Eine winzige Träne - Der  verheerende Einfluss des Nationalsozialismus auf das Leben von Musikern in Mitteleuropa (1933-1945) Buchpremiere: Agata Schindler Das Music Centre Slovakia stellt ein neues Buch von Agata Schindler vor, das ein Ergebnis ihrer seit mehr als 20 Jahren einzigartigen Forschung in den Archiven der Welt ist. Das Buch wirft ein Schlaglicht auf die Biografien von sechs Musikern und einem Tänzer, ihren Über- lebenskampf und ihre Liebe zur Kunst. Von denen, die aus den Konzentrationslagern zurückkamen, schafften es einige, ein neues Leben zu beginnen und ihre grauenhaften Erfahrungen in eine Kraft umzuwandeln, die ihnen half zu vergessen. Andere dagegen schieden aus dem Leben, weil ihre Lebensenergie im Bemühen um Überleben verbraucht war. Agata Schindler hat meisterhaft den Puls jedes einzelnen Künstlers ertastet. Wie empathisch, scharfsinnig und mit welcher menschlichen Tiefe sie erzählt, kann der Leser selbst beurteilen. Ihr Buch ist ein Denkmal für die Künstler, die nur weil sie Juden waren, unaussprechlichen Demütigungen, unvorstellbarer Qual und dem Tod ausgeliefert waren. Ihr Buch ist ein großer Beitrag dazu, diese Künstler im Gedächtnis der kommenden Generationen lebendig zu halten. Die zweisprachige Ausgabe in Slovakisch und Englisch enthält Dokumente, Fotos, Noten usw., die die Biografien noch ergreifender machen. ________________________________________________________________________ Donnerstag 23.02.2017, 19.00 Uhr Erzählcafé Aktion Sühnezeichen und die Rettung des Alten Jüdischen Friedhofs Dass der Alte Jüdische Friedhof hier in Dresden bis heute besteht und besichtigt werden kann ist nicht selbstver- ständlich. Verwitterung und mutwillige Zerstörungen, Rücksichtslosigkeit und Vergessen hatten ihm bis in die 1980er Jahre schon sehr zugesetzt. Am 2.11.1980 rief die Aktion Sühnezeichen zu einem ersten Arbeitseinsatz auf, bei dem Müll beseitigt und Wege und Gräber von Überwucherung befreit wurden. Bei der Betrachtung alter Fotos kam uns die Frage in den Sinn, was die jungen Christen dazu bewog und wie Aktion Sühnezeichen – Friedensdienste heute wirkt. Hildegart Stellmacher wird als Zeitzeugin darüber Auskunft geben. __________________________________________________________________________ Freitag 24.02.2017, 11.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Jahrestreffen Netzwerk Juden in Sachsen Daniel Ristau wird die ersten Ergebnisse seines neuen Projektes Bruch / Stücke – Die Novemberpogrome in Sachsen 1938 – vorstellen. ________________________________________________________________________