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Aula des Bertolt-Brecht- Gymnasiums, Lortzingstr. 1
Donnerstag 05.01.2017, 18.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Zukunft und Wein    Mitgliederstammtisch An unserem Mitgliederstammtisch treffen wir uns jeden ersten Donnerstag im Monat um über Gott und die Welt zu diskutieren, Pläne zu schmieden und uns besser kennenzulernen.  Inhaltliche Ideen aller Art sind dabei ebenso willkommen wie kleine kulinarische Beiträge. Wir freuen uns über Themen- vorschläge und mitgebrachte Interessenten, aber auch über alle, die einfach mit uns reden, schwatzen oder sinnieren möchten. ________________________________________________________________________ Mittwoch 18.01.2017, 19.00 Uhr Jüdische Gemeinde zu Dresden, Hasenberg 1 Kursgebühr: 5,00 € 3000 Jahre  Jüdische Geschichte - Eine Einführung Die Juden von „damals“ sind andere als die heutigen. Veränderte Lebensbe- dingungen und die Interaktion mit den Mehrheitsgesellschaften führten zu Ver- suchen des Beharrens in der Tradition oder auch zu weitreichenden Anpassungen bis in die Gegenwart. Der Vortrag bietet einen Abriss der ca. 3.000-jährigen Geschichte der Juden in ihrer Wechselwirkung mit der Umwelt.                        Eine Veranstaltungsreihe der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V., des Freundeskreises Dresdner Synagoge e.V. und der Volkshochschule Dresden. Anmeldung nur über die Volkshochschule. _______________________________________________________________________ Mittwoch 18.01.2017, 19.00 Uhr Programmkino Ost, Schandauer Straße 73 Eintritt: 7,00 €, ermäßigt: 6,00 € „Wir sind Juden aus Breslau“ Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933 Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische  und antisemitische Strömungen in Europa. Ein Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt. Ein Film, der anhand der Lebensschicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfah- rungen des Holocaust in Verbindung setzt. Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland dritt- größten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsen- den das gemeinsame Schicksal der Ver-folgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentra- tionslager Auschwitz. 14 Zeitzeugen stehen im Mittelpunkt des Films. Die Premiere findet in Anwesenheit der Regisseure Karin Kaper und Dirk Szuszies statt. _______________________________________________________________________ Donnerstag 26.01.2017, 19.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Jüdisches Dresden - eine topografische Annäherung Abschlussveranstaltung des Seminars In einem Praxisseminar haben die Studierenden in Kleingruppen die „Biografie“ eines selbst aus- gewählten Ortes erstellt, der mit der jüdischen Geschichte Dresdens verbunden ist. Die Teilneh- menden arbeiteten mit verschiedenartigen Quellen, die einen topografischen Zugang zur Ge- schichtsschreibung ermöglichen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden nun präsentiert. Gemeinschaftsveranstaltung von HATiKVA e.V. und der Professur für Wirtschaftsund Sozialgeschichte der TU Dresden _______________________________________________________________________ Freitag 27.01.2016, ab 12.00 Uhr Gedenktafel an der Kreuzkirche Namenslesung 2017 Am Gedenktag für die Opfer des National- sozialismus, am 27. Januar, findet vor der Gedenktafel an der Kreuzkirche am Dresdner Altmarkt wieder die traditionelle Namenslesung der in der Zeit des Nationalsozialismus ermordeten, Dresdner Jüdinnen und Juden und Sinti und Roma statt. Es lesen Dresdner SchülerInnen und BürgerInnen, darunter auch Vertreter der Stadt und PolitikerInnen. Ein Vertreter der Jüdischen Gemeinde spricht um 13.30 Uhr und zum Abschluss das Kaddisch. Die 1.953 Namen der ermordeten oder ver- schollenen Dresdner Jüdinnen und Juden sind dem im Jahr 2006 erschienenen „Buch der Erinnerung“ entnommen. Das Buch liegt während der Lesung im Kirchencafé aus, dort kann man noch mehr über ihr Leben und Schicksal nachlesen, miteinander ins Gespräch kommen und sich bei Kaffee und Tee aufwärmen. Die Lesungen begannen in Dresden 1999 während der Forschungsarbeiten zum Buch. Veranstalter sind die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e. V., der Ev.-Luth. Kirchenbezirk Dresden-Mitte, die Kreuzkirchgemeinde und das Ökumenische Informationszentrum e.V., mit freundlicher Unterstützung durch die Landeshauptstadt Dresden _______________________________________________________________________