Donnerstag, 12.11.2026, 19.00 Uhr

Riesa Efau, Dachsaal „Wenn ich das alles dir, mein liebes Buch, anvertraut habe, ist mir noch einmal so wohl!“ Das Tagebuch der Frida Simon – ein junges jüdisches Leben in Dresden

Zwischen 1901 und 1906 führte die Dresdner Schülerin Frida Simon ein Tagebuch, in dem

sie Alltagserlebnisse, soziale Ereignisse und Freizeitaktivitäten ihrer Jugendzeit festhielt.

Simon, geboren 1886, entstammte einer bürgerlichen jüdischen Familie, die fest in das

Wirtschafts- und Gesellschaftsleben der Stadt integriert war. Das Tagebuch zeigt die

vielen Facetten des Erwachsenwerdens in diesem Milieu an der Wende zum 20.

Jahrhundert auf – die Auseinandersetzung mit Eltern und Familie, das erste Verliebtsein,

die Mühen (und das Vergnügen) des Schulbesuchs, die Begeisterung für Theaterbesuche

und Bälle, die Teilnahme an gesellschaftlichen Ereignissen und die jugendlichen

Orientierungsversuche in einer sich rapide wandelnden Welt. In einer Unmittelbarkeit,

wie sie nur durch lebensgeschichtliche Zeugnisse vermittelt wird, ersteht so das Leben

einer jungen Frau zwischen familiärer Bindung und Freiheitsdrang, gerahmt von

gesellschaftlichen Erwartungen und geprägt von Suchbewegungen zwischen jüdischen

Traditionen und der säkularen Moderne.

Eine Veranstaltung des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde in Kooperation mit HATiKVA e.V.

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Telefon +49 351 8020489 E-Mail info@hatikva.de
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12.11.2026, 19.00 Uhr Riesa Efau, Dachsaal „Wenn ich das alles dir, mein liebes Buch, anvertraut habe, ist mir noch einmal so wohl!“ Das Tagebuch der Frida Simon – ein junges jüdisches Leben in Dresden Zwischen 1901 und 1906 führte die Dresdner Schülerin Frida Simon ein Tagebuch, in dem sie Alltagserlebnisse, soziale Ereignisse und Freizeitaktivitäten ihrer Jugendzeit festhielt. Simon, geboren 1886, entstammte einer bürgerlichen jüdischen Familie, die fest in das Wirtschafts- und Gesellschaftsleben der Stadt integriert war. Das Tagebuch zeigt die vielen Facetten des Erwachsenwerdens in diesem Milieu an der Wende zum 20. Jahrhundert auf – die Auseinandersetzung mit Eltern und Familie, das erste Verliebtsein, die Mühen (und das Vergnügen) des Schulbesuchs, die Begeisterung für Theaterbesuche und Bälle, die Teilnahme an gesellschaftlichen Ereignissen und die jugendlichen Orientierungsversuche in einer sich rapide wandelnden Welt. In einer Unmittelbarkeit, wie sie nur durch lebens- geschichtliche Zeugnisse vermittelt wird, ersteht so das Leben einer jungen Frau zwischen familiärer Bindung und Freiheitsdrang, gerahmt von gesellschaftlichen Erwartungen und geprägt von Suchbewegungen zwischen jüdischen Traditionen und der säkularen Moderne. ________________________________________

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