Donnerstag, 03.09.2026, 16.00 Uhr Zentralkino, Kraftwerk Mitte 16Freitag, 04.09.2026, 9.00 Uhr Abfahrt Gedenkstätte GroßschweidnitzProgrammAnmeldungIn dieser Gegenwart werden Menschen des Menschseins beraubt: Geschleift werden die erkämpften Arbeitsrechte, die Aufenthaltsrechte, die Daseinsfürsorge, die Gesundheitsversorgung, die Unschuldsvermutung, die Selbstverständlichkeit des Seins. Die Arbeitsfähigkeit und nicht das Sein misst dem Menschen seine Berechtigung bei. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Der Mensch wird in dem Sinne gegen den Menschen in Stellung gebracht. Das wollen wir theoretisch und am Leben von Menschen in der Geschichte und Gegenwart diskutieren: Wie sind die Traditionslinien im Antisemitismus, Ableismus, Sozialchauvinismus und Rassismus gegen Sinti* und Roma*?Sozialkürzungen werden oft als „harte Notwendigkeit“ verkauft, sind aber diskriminierungsverschärfende Politik, wenn sie systematisch diejenigen treffen, die bereits weniger Schutz und Anerkennung erfahren. Im Kern geht es dabei um die Frage: Wer wird als „würdig“ konstruiert – und wer nicht? Wer ist Teil der Gemeinschaft und was für eine Gemeinschaft braut sich da zusammen?Einfache Erklärungen sind gefährlich. Die Herbstschule will einen Ort bieten, um sich nicht in verkürzten und regressiven Argumentationen zu verharren und selbst Teil von Regression, Populismus und Repression zu werden. Die Herbstschule und die Exkursion bieten Analysen, Reflexion und Raum für Austausch und Organisierung.
Sonntag, 06.09.2026, 14.00 Uhr Neuer Israelitischer Friedhof, Fiedlerstraße 3 Preiskategorie nach Selbsteinschätzung: Eintritt: 15,00 € oder 10,00 € oder 5,00 €„Ach wir so Vergänglichen“ — auf den Spuren jüdischer Künstler Ach wir so Vergänglichen! Was bleibt von uns? Nicht Name noch Werk…“ lauten die fast prophetischen Zeilen der jüdischen Schriftstellerin Anna Joachimstahl-Schwabe, die in Dresden einen Literatursalon betrieb. Ihr unscheinbarer Grabstein findet sich auf dem Neuen Israelitischen Friedhof. Auf diesem Rundgang erinnern wir an zahlreiche jüdische Künstler, die einst das Kulturleben Dresdens mitprägten.Männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung.
Freitag 04.09.2026, 9.00 Uhr AbfahrtGedenkstätte GroßschweidnitzProgrammAnmeldung__________________________________________Sonntag 06.09.2026, 14.00 Uhr Neuer Israelitischer Friedhof, Fiedlerstraße 3 Preiskategorie nach Selbsteinschätzung: Eintritt: 15,00 € oder 10,00 € oder 5,00 €„Ach wir so Vergänglichen“ — auf den Spuren jüdischer Künstler Ach wir so Vergänglichen! Was bleibt von uns? Nicht Name noch Werk…“ lauten die fast prophetischen Zeilen der jüdischen Schriftstellerin Anna Joachimstahl-Schwabe, die in Dresden einen Literatursalon betrieb. Ihr unscheinbarer Grabstein findet sich auf dem Neuen Israelitischen Friedhof. Auf diesem Rundgang erinnern wir an zahlreiche jüdische Künstler, die einst das Kulturleben Dresdens mitprägten.Männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung.