Die Termine für Bildungsveranstaltungen auf dem Alten Jüdischen Friedhof und in der Kleinen Synagoge sind bis zum Ende des Schuljahres ausgebucht. Informationen für das Schuljahr 2024/25 werden rechtzeitig hier veröffentlicht. _______________________________________________________________________ ________________________________________________________________________ Für alle, die am 01.02.24 den Online-Vortrag zum Thema Religion und Religiosität im jüdischen Anarchismus nicht verfolgen konnten, finden hier den Mitschnitt: https://hatikva.de/index_htm_files/juedischer%20Anarchismus.mp4 _______________________________________________________________________ Archiv Kalenderblätter 2023 Archiv Kalenderblätter 2024 ________________________________________________________________________________ ________________________________________________________________________
„Seit ich weiß, dass Du lebst“. Dieser Satz prägte, sprachlich variiert, vielfach den Briefwechsel meiner Eltern zwischen Juni und November 1946. Damals lebten sie tausende Kilometer getrennt voneinander und hatten gerade erst erfahren, dass alle beide überlebt hatten. Kennengelernt hatten sie einander 1934 im Pariser Exil – Vater, ein deutscher politischer Emigrant, und Mutter, eine rumänische Jüdin, die in Frankreich neu anfangen wollte. Ihre Ende September 1935 in Bukarest geschlossene Ehe galt als „Rassenschande“ und konnte als Verbrechen geahndet werden. Aufgrund einer Denunziation gerieten sie ins Visier der Gestapo in der Deutschen Gesandtschaft in Bukarest. Der nationalsozialistische Verfolgungsapparat begann zu arbeiten. Sie wurden getrennt. Erst Ende 1946 trafen sie einander in Dresden wieder.
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