Die Termine für Bildungsveranstaltungen auf dem Alten Jüdischen Friedhof und in der Kleinen Synagoge sind bis zum Ende des Schuljahres ausgebucht. Informationen für das Schuljahr 2024/25 werden rechtzeitig hier veröffentlicht. Angebot für für Schüler ab 8.Klasse: 27.08.2024: Wir sind Juden aus Breslau-Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933 ________________________________________________________________ Donnerstag 04.07.2024 19.30 Uhr Haus der Kirche, Dreikönigskirche, Hauptstr. 23 Eintritt: 20,00 €, ermäßigt: 10,00 €, Solidarpreis: 30,00 € ... ihr Licht verlöschet nicht in der Nacht - Süßkint von Trimberg - ein jüdischer Minnesänger Chasan Jalda Rebling bringt mit ihrem Ensemble die wunderbare mittelhochdeutsche Poesie des Süßkint von Trimberg aus dem 13. Jahrhundert zum Klingen. Seine Werke fanden Eingang in die berühmte Manessische Liederhandschrift, der größten und vollständigsten Sammlung mittelalterlicher Minnelyrik, die zu Beginn des 14. Jahrhunderts in Zürich entstand. Jalda Rebling bereichert ihre Konzerte mit überlieferten Geschichten aus jüdischen Schriften und historischen Berichten. Eine Veranstaltung von HATiKVA e.V., gefördert von der Sächsischen Kulturstiftung. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Karten über ReserviX: https://www.reservix.de/tickets-ihr-licht-verloeschet-nicht- in-der-nacht-suesskint-von-trimberg-ein-juedischer-minnesaenger-in-dresden- dreikoenigskirche-haus-der-kirche-am-4-7-2024/e2236728 _______________________________________________________________________ ________________________________________________________________________ Sonntag 23.06.2024, 14.00 Uhr Alter Jüdischer Friedhof, Pulsnitzer Straße 12 Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Der Alte Jüdische Friedhof - Geschichte und Besonderheiten Einem Kriminalstück gleicht die Geschichte des Alten Jüdischen Friedhofes in Dresden. Es ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen. Unter einem dichten Baumdach versteckt er sich mit seinen alten Steinen und Geschichten in der Äußeren Neustadt. Zahlreiche zu Unrecht vergessene Persönlichkeiten fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Gehen Sie mit uns auf eine spannende Spurensuche. Männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung. ________________________________________________________________________ Archiv Kalenderblätter 2023 Archiv Kalenderblätter 2024 ________________________________________________________________________________ ________________________________________________________________________
„Seit ich weiß, dass Du lebst“. Dieser Satz prägte, sprachlich variiert, vielfach den Briefwechsel meiner Eltern zwischen Juni und November 1946. Damals lebten sie tausende Kilometer getrennt voneinander und hatten gerade erst erfahren, dass alle beide überlebt hatten. Kennengelernt hatten sie einander 1934 im Pariser Exil – Vater, ein deutscher politischer Emigrant, und Mutter, eine rumänische Jüdin, die in Frankreich neu anfangen wollte. Ihre Ende September 1935 in Bukarest geschlossene Ehe galt als „Rassenschande“ und konnte als Verbrechen geahndet werden. Aufgrund einer Denunziation gerieten sie ins Visier der Gestapo in der Deutschen Gesandtschaft in Bukarest. Der nationalsozialistische Verfolgungsapparat begann zu arbeiten. Sie wurden getrennt. Erst Ende 1946 trafen sie einander in Dresden wieder.
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