Die Anfragen zu Bildungsveranstaltungen sind nur per E-Mail: liehm@hatikva.de möglich. Bitte unbedingt das Anmeldeformular dafür benutzen! ________________________________________________________________ Mittwoch 18.03.2026, 19.30 Uhr Kathedralforum (Haus der Kathedrale) Schloßstraße 24 im EG Ein Zeugnis von Zivilcourage aus Prag Filmabend über Nicholas Winton Für viele Menschen ist Sir Nicholas Winton ein wahrer Held. Der Dalai Lama, Vaclav Havel und Madeleine Albright hielten öffentlich Lobreden über ihn. Königin Elisabeth II. adelte ihn mit dem Ritter- schlag. Tausende von Menschen, Erwachsene und Kinder, fühlten sich von ihm inspiriert. 1939, nach dem Einmarsch der Deutschen in die Tschechoslowakei, rettete der Londoner Börsenhändler Nicholas Winton in Prag 669 jüdische Kinder vor dem Tod im KZ. In seinem Heimatland fand er mit tat- kräftiger Unterstützung seiner Mutter Pateneltern, die bereit waren, diese Kinder aufzunehmen. Nach einer kurzen Einführung von Oberlandeskirchenrat i.R. Karl-Ludwig Ihmels wird der bewegende Film „Sir Nicky – Held wider Willen“ zu sehen sein. Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Katholischen Akademie Dresden des Bistums Dresden-Meißen, dem Freundeskreis Dresdner Synagoge e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V. Im Rahmen von „Tacheles 2026 – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ ______________________________________________________________________ _____________________________________________________________________________ Archiv Kalenderblätter 2023 Archiv Kalenderblätter 2024 Archiv Kalenderblätter 2025 Archiv Buch der Woche 2026 ________________________________________________________________________________
„Seit ich weiß, dass Du lebst“. Dieser Satz prägte, sprachlich variiert, vielfach den Briefwechsel meiner Eltern zwischen Juni und November 1946. Damals lebten sie tausende Kilometer getrennt voneinander und hatten gerade erst erfahren, dass alle beide überlebt hatten. Kennengelernt hatten sie einander 1934 im Pariser Exil – Vater, ein deutscher politischer Emigrant, und Mutter, eine rumänische Jüdin, die in Frankreich neu anfangen wollte. Ihre Ende September 1935 in Bukarest geschlossene Ehe galt als „Rassenschande“ und konnte als Verbrechen geahndet werden. Aufgrund einer Denunziation gerieten sie ins Visier der Gestapo in der Deutschen Gesandtschaft in Bukarest. Der nationalsozialistische Verfolgungsapparat begann zu arbeiten. Sie wurden getrennt. Erst Ende 1946 trafen sie einander in Dresden wieder.
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