Die Termine für Bildungsveranstaltungen auf dem Alten Jüdischen Friedhof und in der Kleinen Synagoge sind bis zum Ende des Schuljahres ausgebucht. Informationen für das Schuljahr 2024/25 werden rechtzeitig hier veröffentlicht. Angebot für für Schüler ab 8.Klasse: 27.08.2024: Wir sind Juden aus Breslau-Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933 _______________________________________________________________________ ________________________________________________________________________ Mittwoch 29.05.2024, 16.00 Uhr Alter Jüdischer Friedhof, Pulsnitzer Straße 12 Anmeldung über die Volkshochschule Kurs 24F1308 Der Alte Jüdische Friedhof - Geschichte und Besonderheiten Einem Kriminalstück gleicht die Geschichte des Alten Jüdischen Friedhofes in Dresden. Es ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen. Unter einem dichten Baumdach versteckt er sich mit seinen alten Steinen und Geschichten in der Äußeren Neustadt. Zahlreiche zu Unrecht vergessene Persönlichkeiten fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Gehen Sie mit uns auf eine spannende Spurensuche. Männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung. ________________________________________________________________________ Sonntag 29.05.2024, 19.30 Uhr Lutherkirche Radebeul Kirchplatz 1, Radebeul Der Eintritt ist frei. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie den Freundeskreises Dresdner Synagoge e.V. Konzert mit dem Kammertrio der Neuen Jüdischen Kammerphilharmonie Dresden Yoko Yamamura, Violine, Vladimir Litsoukov, Bratsche und   Katalin Orban, Violoncello Zahlreiche jüdische Musikerinnen, Musiker, Komponistinnen und Komponisten waren einem unglaublichen Umfang an staatlicher Verfolgung während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und in den von Deutschland im Zweiten Weltkrieg besetzten Gebieten ausge- setzt. Nachweislich wurden 295 Musikerinnen und Musiker deportiert oder begingen vor ihrer Deportation Suizid. In einer europaweit einmaligen Initiative setzt die Neue Jüdische Kammerphilharmonie Dresden ein Zeichen gegen das Vergessen. Das im November 2007 gegründete Ensemble spielt Kompositionen jener jüdischer Musikerinnen und Musiker, die zwischen 1933 und 1945 verfolgt, in ihrer Arbeit behindert oder gar getötet wurden.Michael Hurshell ist nicht nur stellv. Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Dresden, sondern seit langem auch Leiter und Chefdirigent der Neuen Jüdischen Kammerphilharmonie Dresden. Der Pädagoge und Musikwissenschaftler aus den Vereinigten Staaten von Amerika spricht über die beiden Musikstücke und die Komponisten. Eine Veranstaltung des Freundeskreises Dresdner Synagoge e.V. in Zusammenarbeit mit der Lutherkirchgemeinde Radebeul, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V. und HATiKVA e.V. ________________________________________________________________________ Archiv Kalenderblätter 2023 Archiv Kalenderblätter 2024 ________________________________________________________________________________ ________________________________________________________________________
„Seit ich weiß, dass Du lebst“. Dieser Satz prägte, sprachlich variiert, vielfach den Briefwechsel meiner Eltern zwischen Juni und November 1946. Damals lebten sie tausende Kilometer getrennt voneinander und hatten gerade erst erfahren, dass alle beide überlebt hatten. Kennengelernt hatten sie einander 1934 im Pariser Exil – Vater, ein deutscher politischer Emigrant, und Mutter, eine rumänische Jüdin, die in Frankreich neu anfangen wollte. Ihre Ende September 1935 in Bukarest geschlossene Ehe galt als „Rassenschande“ und konnte als Verbrechen geahndet werden. Aufgrund einer Denunziation gerieten sie ins Visier der Gestapo in der Deutschen Gesandtschaft in Bukarest. Der nationalsozialistische Verfolgungsapparat begann zu arbeiten. Sie wurden getrennt. Erst Ende 1946 trafen sie einander in Dresden wieder.
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