Mittwoch
21.01.2026, 19.30Uhr
Kathedralforum (Haus der Kathedrale), Schloßstraße 24, EG
„Sie hörten unsere Glocken läuten“
Jüdische Zwangsarbeit im KZ-Außenlager Bernsdorf in Dresden-Stiesen
Sie schufteten bei kargem Brot unter ständiger
Angst vor den SS-Wachen. Streng abgeschirmt
von der Außenwelt hörten sie nur den
Straßenlärm und das Glockengeläut der
Kirchen.
500 Häftlinge waren im Familienlager in
Dresden-Striesen,einem Außenlager des
KZ Flossenbürg, interniert.
Die AG „Stolpersteine“ der Kirchgemeinde
Dresden-Blasewitz berichtet über einzelne
Leidenswege der Häftlinge und deren
Schicksale zu Kriegsende, aber auch über
heimliche Helfer.
Die Referentin des Abends, Brigitte Lange, ist Vorsitzende des Vereins „Stolpersteine
für Dresden e.V.“ und leitet die entsprechende Arbeitsgruppe der Kirchgemeinde
Dresden-Blasewitz.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Katholischer Akademie des Bistums
Dresden-Meißen, des Vereins „Versöhnungskirche Dresden-Striesen e.V.“ unter
Beteiligung der Jüdischen Gemeinde zu Dresden K.d.ö.R, der „Gesellschaft für
christliche jüdische Zusammenarbeit e.V.“, „HATiKVA e.V.“ und der Sächsischen
Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen des Jahres der Jüdischen Kultur
Tacheles statt.
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Dienstag
27.01.2026, ab 12.00 Uhr
Kreuzkirche
Namenslesung zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer
des Holocaust
Namenslesung
Grundlage der jährlichen Lesung ist das
„Buch der Erinnerung“.
Aufgrund der 2025 erschienenen Neu-
auflage sind ca. 850 Namen von
Dresdner Jüdinnen und Juden hinzuge-
kommen, über deren Schicksal bisher
nichts bekannt war. Deshalb stehen sie
diesmal im Mittelpunkt des Erinnerns.
Jede und jeder ist eingeladen, sich
daran im Verlauf der Lesung zu beteiligen.
Veranstalter: Ökumenisches Informationszentrum e.V., Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V. und Jüdische Gemeinde zu
Dresden
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Dienstag
27.01.2026, ab 14.00 Uhr
Projekttheater, Louisenstraße 47
Buch der Erinnerung
Namenslesung
Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des
Nationalsozialismus lesen wir das „Buch der Erinnerung.
Juden in Dresden: deportiert, ermordet, verschollen“.
Vollständig und durchgehend, so lange es dauert.
Wer eine Zeit lang zuhören will, sich mit uns an die
Menschen und deren Geschichten erinnern möchte, ist
jederzeit herzlich willkommen.
Wir danken von Herzen allen Mitwirkenden.
Wenn diese Lesung auch den durch die
Nationalsozialisten deportierten, ermordeten und den
verschollenen Dresdner Jüdinnen und Juden gilt, so
möchten wir gleichermaßen den tausenden weiteren
Opfern – seien es Sinti und Roma, seien es Homo-
sexuelle, Sorben, Menschen mit Behinderungen,
politisch oder religiös Verfolgte – gedenken.
Die Nationalsozialisten – das waren nicht die Anderen, das waren auch die
Dresdnerinnen und Dresdner, die Menschen aufgrund ihrer vermeintlichen
Andersartigkeit denunziert, angegriffen, ausgeliefert und verhaftet haben und die,
die es zuließen.
Wir alle sind in der Verantwortung, dass sich dies nicht wiederholt.
Veranstalter: Projekttheater Dresden
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Dienstag
27.01.2026, 18.00 Uhr
Schauburg Filmtheater, Königsbrücker Straße 55
Augen auf - Kinotag
Publikumspremiere DAS GEHEIME STOCKWERK
Spannende Gäste, Gespräche, Austausch:
Wegsehen war schon immer eine schlechte Idee.
Kino zum Tag des Gedenkens an die Opfer des
Nationalsozialismus am 27. und 28. Januar 2026.
Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=SaCa0YOOKLg
SCHULKINO ZUM AUGEN AUF-KINOTAG
Vormittags am 27. und 28. Januar können Schulklassen
in der Schauburg vier ausgewählte Filme, die die
Geschichte des Nationalsozialismus berührend,
zeitgemäß und altersgerecht erzählen, erleben und
diskutieren. Zu allen Vorstellungen werden Film-
schaffende und Filmexpert:innen erwartet. Weitere Infos
und Anmeldung unter: https://www.augenauf-kinotag.de/schulkino/schulprogramm-
am-kinotag/programm-dresden und https://www.schulkinowoche.de/augen-auf-
kinotag/.
Der Augen auf-Kinotag ist eine Initiative der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und
Zukunft (EVZ). Konzipiert und umgesetzt wird der Kinotag gemeinsam mit der
Agentur Jetzt & Morgen. Filmpädagogisch begleitet von VISION KINO – Netzwerk
für Film und Medienkompetenz, in Kooperation mit den SchulKinoWochen.
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