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Aula des Bertolt-Brecht- Gymnasiums, Lortzingstr. 1
Sonntag 05.05.2019, 14.00 Uhr Treff: Münchner Platz / Haltestelle Victor Klemperer Ankunft in Dresden: Professur als Chance und Grenze An Victor Klemperer erinnern heute in Dresden noch der Name einer Straße, der Name eines TU-Hörsaals und auch der Name der Volkshoch- schule. 1945 kehrte der Romanist in diese Stadt zurück, in die er 1920 als Professor gekommen war. Die Stadtrundgänge entsprechen den drei wichtigen Lebensphasen von Victor Klemperer: 1. Ankunft in Dresden als Professor der TH 2. Dölzschen als neuer Mittelpunkt 3. Überleben im Nationalsozialismus Nicht immer lassen sich die einzelnen Phasen räumlich trennen. Nachgegangen werden dabei den teils verschwundenen und teils erhaltenen Orten, an denen Victor Klemperer lebte und arbeitete. Vorgestellt werden sowohl interessante Auszüge aus seinen Tagebüchern als auch die historischen Hintergründe der besuchten Orte. Achtung: Fahrscheine der DVB erforderlich. Anmeldung über die Volkshochschule Dresden unter: 0351-2544021. Voranmeldung erforderlich / gebührenfrei. _________________________________________________________________________ Mittwoch 08.05.2019, 14.00 Uhr Ort: Heidefriedhof Dresden,Moritzburger Landstraße 299 Arbeitseinsatz am Zwangsarbeiterdenkmal auf dem Heidefriedhof Aus Anlass des 74. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus plant HATiKVA e.V. einen Arbeitsein- satz an der Gedenkstätte für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion. Wer uns dabei unterstützen möchte, meldet sich bitte unter: info@hatikva.de. _________________________________________________________________________ Sonntag 12.05.2019, 11.00 Uhr Thalia Buchhandlung (Haus des Buches), Dr.-Külz-Ring 12 Eintritt: 8,00 €, ermäßigt: 6,00 € Zwischen Kommerz und Kunst: Die Bankiersfamilie Arnhold Führung Mitten im Stadtzentrum, in unmittelbarer Nähe zum Großen Garten und direkt neben dem Fußballstadion findet man eines der bekanntesten Dresdner Frei- bäder, das Georg-Arnhold-Bad. Das 1926 eröffnete Bad wurde zum größten Teil von Georg Arnhold finanziert, einem herausragenden Repräsentanten dieser für die Dresdner Geschichte bedeutenden jüdisch-deutschen Bankiersfamilie Arnhold. Der Rundgang begibt sich auf die Spuren der Familie Arnhold, die über mehr als sechs Jahrzehnte in bemerkenswerter Weise als Förderer wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Belange in Dresden wirkte und dies bis heute tut. Von all diesen Facetten erfahren Sie auf diesem Stadtrundgang, der vom Stadtzentrum zum Georg-Arnhold-Bad und in die Tiergartenstraße zum einstigen Wohnsitz der Familie führt. Die Tour endet an der Grabstätte Georg Arnholds auf dem Neuen Israelitischen Friedhof. (Fahrschein der DVB erforderlich, männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung) gemeinsam mit igeltour _______________________________________________________________________ Sonntag 12.05.2019, 14.00 Uhr Ort: Neuer Israelitischer Friedhof, Fiedlerstraße 3 Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Der Neue Israelitische Friedhof Als 1867 dieser Friedhof eröffnet wurde war noch ein wenig, Zeit bis zur ersten Beerdigung, denn die verstorbenen Dresdner Juden fanden ihre letzte Ruhestätte noch auf dem gewohnten alten Platz in der Dresdner Neustadt. Doch bereits die Anlage des Neuen Friedhofes kündete von einer neuen Ära. Der Architekt Ernst Giese plante das neue Gelände als parkähnliche Anlage, mit Alleen und geraden Grabreihen. Von Beginn an gliederten sich die Grabsteine in dieses Gestaltungskonzept ein. Auf diesem Rundgang erfahren Sie viel über die Geschichte des Friedhofes, seine Bauten und seine Gräber. Wir berichten auch über spannende Biographien von hier beerdigten Personen. (Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.) _________________________________________________________________________ Mittwoch und Donnerstag 15.05.2019 und 16.05.2019, 10.00 Uhr Ort: Leipziger KUBUS Permoserstr. 15, Leipzig (Mittwoch) Ort: Pöge-Haus Hedwigstraße 20, Leipzig (Donnerstag) Eintritt: 10,00 €, ermäßigt: 5,00 € Fachtag „incl. Geschichte“ – Zu Bedeutungen und Problemen inklusiver politisch-historischer Bildung. Der 7. erinnerungspolitische Fachtag widmet sich den Bedeutungen und Problemen einer inklusiven Bildung im Bereich politisch-historischen Lernens. Glücklicherweise sind die Zeiten vorbei, da die kritische Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus nur Jugendlichen und Erwachsenen vorbehalten war, nach Möglichkeit bitte noch mit höherem Schulabschluss.Dass die Geschichte und der Umgang mit der Geschichte auch für andere Menschen von Bedeutung ist, dass sie ein Recht darauf haben, setzt sich langsam im Bewusstsein der AkteurInnen von Erinnerungsarbeit und Gedenkstättenpädagogik durch. Es gibt auch in Sachsen eine Reihe von Projekten, die sich damit befassen, wie beispielsweise Führungen in leichter Sprache erarbeitet werden, wie andere methodische Zugänge etabliert werden können. Der Fachtag geht das Thema sowohl grundsätzlich an, wie auch in der Auseinandersetzung mit aktuellen Beispielen und der Diskussion unterschiedlicher Methoden. Programm unter http://www.slag-aus-ns.de/index.php?mov=42 Anmeldung erforderlich unter: erinnern_wozu@ehs-dresden.de Gemeinschaftsveranstaltung von Sächsischer Landesarbeitsgemeinschaft zur Aus- einandersetzung mit dem Nationalsozialismus, Evangelischer Hochschule Dresden , Brücke/Most-Stiftung, Sächsischer Landeszentrale für politische Bildung, HS Mittweida / Fakultät Soziale Arbeit und VVN-BdA Sachsen e.V. _________________________________________________________________________ Sonntag 19.05.2019, 14.00 Uhr Ort: Alter Jüdischer Friedhof, Pulsnitzer Straße 12 Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen - Geschichte und Besonderheiten Einem Kriminalstück gleicht die Geschichte des Alten Jüdischen Friedhofes in Dresden. Es ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen. Unter einem dichten Baumdach versteckt er sich mit seinen alten Steinen und Geschichten in der Äußeren Neustadt. Zahlreiche zu Unrecht vergessene Persönlichkeiten fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Gehen Sie mit uns auf eine spannende Spurensuche. Männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung. _________________________________________________________________________ Mittwoch 22.05.2019, 18.00 Uhr Ort: Café Taktlos Glauchau Antisemitismus - was ist das eigentlich? In den Medien heißt es aktuell, dass es wieder verstärkt zu antisemitischen Vorfällen kommt. Doch was ist eigentlich Antisemitismus? Wodurch ist er gekennzeichnet und wo kommt er her? Woran erkenne ich ihn? Lasst uns gemeinsam darüber diskutieren und vor allem wie wir dem entgegenwirken können. Wir essen gemeinsam, bilden uns, diskutieren. ________________________________________________________________________ Sonntag 26.05.2019, 14.00 Uhr Ort: Ecke Kirschberg / Grenzallee Victor Klemperer Dölzschen als neuer Mittelpunkt An Victor Klemperer erinnern heute in Dresden noch der Name einer Straße, der Name eines TU-Hörsaals und auch der Name der Volkshoch- schule. 1945 kehrte der Romanist in diese Stadt zurück, in die er 1920 als Professor gekommen war. Die Stadtrundgänge entsprechen den drei wichtigen Lebensphasen von Victor Klemperer: 1. Ankunft in Dresden als Professor der TH 2. Dölzschen als neuer Mittelpunkt 3. Überleben im Nationalsozialismus Nicht immer lassen sich die einzelnen Phasen räumlich trennen. Nachgegangen werden dabei den teils verschwundenen und teils erhaltenen Orten, an denen Victor Klemperer lebte und arbeitete. Vorgestellt werden sowohl interessante Auszüge aus seinen Tagebüchern als auch die historischen Hintergründe der besuchten Orte. Anmeldung über die Volkshochschule Dresden unter: 0351-2544021. Voranmeldung erforderlich / gebührenfrei. _________________________________________________________________________