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Aula des Bertolt-Brecht- Gymnasiums, Lortzingstr. 1
Sonntag 14.10.2018, 17.00 Uhr Heinz-Joachim-Aris-Saal, Jüdische Gemeinde zu Dresden, Hasenberg 1 Die gleichzeitig an drei Orten gezeigte Ausstellung Bruch | Stücke gibt erstmals einen Überblick über die sächsischen Novemberpogrome auch in kleineren Orten. Auf der Grundlage umfangreicher Recherchen stellt sie Menschen in den Mittelpunkt, die Verfolgte, Täter oder Zuschauer waren. Die Pogrome waren einerseits der Höhepunkt der fortgesetzten Radikalisierung der nationalsozialistischen Judenpolitik im Jahr 1938. In ihren Ausmaßen bildeten sie aber zugleich eine erschreckende Zäsur, nach der für die meisten Verfolgten nichts mehr so war wie zuvor. _________________________________________________________________________ Sonntag 21.10.2018, 14.00 Uhr Ort: Alter Jüdischer Friedhof, Pulsnitzer Straße 12 Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen - Geschichte und Besonderheiten Einem Kriminalstück gleicht die Geschichte des Alten Jüdischen Friedhofes in Dresden. Es ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen. Unter einem dichten Baumdach versteckt er sich mit seinen alten Steinen und Geschichten in der Äußeren Neustadt. Zahlreiche zu Unrecht vergessene Persönlichkeiten fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Gehen Sie mit uns auf eine spannende Spurensuche. Männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung. _________________________________________________________________________ Montag 22.10.2018, 18.30 Uhr Ort: Volkshochschule Dresden, Annenstraße 10 Eintritt: frei Gewalt im Bild: Der Novemberpogrom in Dresden 1938 Mit den Novemberpogromen erreichte die Gewalt gegen als Juden verfolgte Menschen 1938 auch in Dresden einen neuen Höhepunkt. Die Ereignisse brannten sich gleichsam in die Erinnerungen vieler Verfolgter ein. Sie hinterließen ihre Spuren aber auch in Fotoalben und sogar in einem Film, die im Mittelpunkt des Vortrags stehen. Gezeigt wird, dass diese mehr als nur Bildbelege zu den Verbrechen der Nationalsozialisten sind: Als historische Quellen erlauben sie vielmehr aus unterschiedlichen Perspektiven Rückschlüsse zum Ablauf und den Beteiligten der Pogrome. Und sie werfen auch die bis heute aktuelle Frage nach dem Umgang von Menschen mit- und gegeneinander auf. (Anmeldung erforderlich) _________________________________________________________________________ Donnerstag 25.10.2018, 19.00 Uhr Ort: Programmkino Ost, Schandauer Straße 73 Eintritt: siehe http://www.juedische-woche-dresden.de/index.php/programm-2018.html Yam Yabasha - Festivaleröffnung Comic-Konzert mit Itay Dvori Die Konzertreihe Yam Yabasha ist ein musikalisches Abenteuer. So wie „Yam Yabasha“ (Hebräisch: Meer und Land), der Name eines bekannten israelischen Kinderspiels, den Wechsel zwischen Wasser und Erde, Flüssigem und Festem symbolisiert, so bilden die Konzerte dieses Projekts einen Treffpunkt zwischen Geplantem und Spontanem, Altem und Neuem, Text und Idee, Kunst und Volksmusik, Komposition und Improvisation. Eine Veranstaltung der 22. Jüdischen Musik- und Theaterwoche Dresden ________________________________________________________________________ Freitag 26.10.2017, 17.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Kursgebühr: siehe http://www.juedische-woche-dresden.de/index.php/programm-2018.html Hebräisch für Einsteiger mit Margarete Füßer (Teil 1) Hebräisch hat eine Jahrtausende alte Geschichte: es ist die Sprache der hebräischen Bibel, der Tora, und bis heute die Gebetssprache im jüdischen Gottesdienst. Neuhebräisch wird von rund fünf Millionen Menschen gesprochen und ist seit der Gründung des Staates Israel eine der offiziellen Amtssprachen. Im ersten Teil des Sprachkurses widmet sich Margarete Füßer der Frage, wie Israel zu seiner Sprache kam und nach welchen Grundsätzen sie funktioniert. Im zweiten Kursteil nimmt sie ihre Teilnehmer mit auf eine Entdeckungsreise in das alltäglich gesprochene Hebräisch. Eine Veranstaltung im Rahmen der 22. Jüdischen Musik- und Theaterwoche. _________________________________________________________________________ Montag 29.10.2018, 17.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Kursgebühr: siehe http://www.juedische-woche-dresden.de/index.php/programm-2018.html Jiddischcafé - Kultur & Sprache mit Stefan Drechsler und Detlef Hutschenreuter (Teil 1) Jiddisch, könnte man sagen, ist eine über 1000 Jahre alte Sprache. Diese faszinierende „Mame-Loschn“ (Mutter-Sprache) ist dem Deutschen sehr nah, besteht aber auch aus Hebräisch, dem slawischen Wortgut und es gibt sogar aramäische und romanische Sprachreste – heute existieren, wie fast überall, auch englische Entlehnungen. In dem Einführungskurs baut Stefan Drechsler Brücken in die spannende Welt des Jiddischen. Die Besucher erfahren woher die Sprache kommt, wo und von wem sie heute und damals gesprochen wird sowie eine Einführung in die jiddische Schrift und Literatur. Eine Veranstaltung im Rahmen der 21.Jüdischen Musik- und Theaterwoche. _________________________________________________________________________ Dienstag 30.10.2018, 17.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Eintritt: siehe http://www.juedische-woche-dresden.de/index.php/programm-2018.html Hebräisch für Einsteiger mit Margarete Füßer (Teil 2) Hebräisch hat eine Jahrtausende alte Geschichte: es ist die Sprache der hebräischen Bibel, der Tora, und bis heute die Gebetssprache im jüdischen Gottesdienst. Neuhebräisch wird von rund fünf Millionen Menschen gesprochen und ist seit der Gründung des Staates Israel eine der offiziellen Amtssprachen. Im ersten Teil des Sprachkurses widmet sich Margarete Füßer der Frage, wie Israel zu seiner Sprache kam und nach welchen Grundsätzen sie funktioniert. Im zweiten Kursteil nimmt sie ihre Teilnehmer mit auf eine Entdeckungsreise in das alltäglich gesprochene Hebräisch. Eine Veranstaltung im Rahmen der 21. Jüdischen Musik- und Theaterwoche. _________________________________________________________________________ weitere Veranstaltungen finden Sie unter: www.juedische-woche-dresden.de _______________________________________________________________________