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Aula des Bertolt-Brecht- Gymnasiums, Lortzingstr. 1
Sonntag 08.09.2019, 11.00 Uhr Thalia Buchhandlung (Haus des Buches), Dr.-Külz-Ring 12 Eintritt: 8,00 €, ermäßigt: 6,00 € Zwischen Kommerz und Kunst: Die Bankiersfamilie Arnhold Führung Mitten im Stadtzentrum, in unmittelbarer Nähe zum Großen Garten und direkt neben dem Fußballstadion findet man eines der bekanntesten Dresdner Frei- bäder, das Georg-Arnhold-Bad. Das 1926 eröffnete Bad wurde zum größten Teil von Georg Arnhold finanziert, einem herausragenden Repräsentanten dieser für die Dresdner Geschichte bedeutenden jüdisch-deutschen Bankiersfamilie Arnhold. Der Rundgang begibt sich auf die Spuren der Familie Arnhold, die über mehr als sechs Jahrzehnte in bemerkenswerter Weise als Förderer wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Belange in Dresden wirkte und dies bis heute tut. Von all diesen Facetten erfahren Sie auf diesem Stadtrundgang, der vom Stadtzentrum zum Georg-Arnhold-Bad und in die Tiergartenstraße zum einstigen Wohnsitz der Familie führt. Die Tour endet an der Grabstätte Georg Arnholds auf dem Neuen Israelitischen Friedhof. (Fahrschein der DVB erforderlich, männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung) gemeinsam mit igeltour _______________________________________________________________ Mittwoch 11.09.2019, 16.30 Uhr Neue Synagoge Dresden, Hasenberg 1 Zu Besuch in der Synagoge Eine Synagoge ist das Gottes-Haus der jüdischen Gemeinde. In Dresden gibt es seit 2001 die Neue Synagoge. In der Neuen Synagoge trifft sich die jüdische Gemeinde in Dresden zu Gottes-Diensten. Bei der gut verständlichen Führung lernen Sie die Neue Synagoge kennen. Wir sprechen über die Gestaltung der Neuen Synagoge. Und über Geschichte und Religion. Männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung. (Anmeldung über die Volkshochschule erforderlich - 19H1803) ________________________________________________________________ Sonntag 22.09.2019, 14.00 Uhr Ort: Alter Jüdischer Friedhof, Pulsnitzer Straße 12 Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen - Geschichte und Besonderheiten Einem Kriminalstück gleicht die Geschichte des Alten Jüdischen Friedhofes in Dresden. Es ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen. Unter einem dichten Baumdach versteckt er sich mit seinen alten Steinen und Geschichten in der Äußeren Neustadt. Zahlreiche zu Unrecht vergessene Persönlichkeiten fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Gehen Sie mit uns auf eine spannende Spurensuche. Männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung. ________________________________________________________________ Sonntag 22.09.2019, 15.00 Uhr Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde zu Dresden, Hasenberg 1 Theater Seniora Christus von Auschwitz szenische Lesung Die Autorin Zofia Posmysz wurde 1923 in Krakau geboren. Der Krieg zwang sie, ihre Ausbildung zu unterbrechen und illegal organisierten Unterricht zu besuchen. Dabei kam sie mit der Untergrundpresse in Berührung, die von Klassenkameraden vertrieben wurde. Die ganze Gruppe wurde aufgrund einer Denunziation 1942 verhaftet. Zofia Posmysz wurde ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Während des Aufenthaltes im Frauenlager Birkenau begegnete sie den Häftling Tadeusz Paolone-Lisowski. Über diese Begegnung schrieb sie in der Erzählung „Christus von Auschwitz“. Drei Mitglieder des Theater Seniora präsentieren gemeinsam mit Musikerinnen eine szenische Lesung. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Tage statt. _______________________________________________________________________ Dienstag 24.09.2019 Johannstadthalle, Holbeinstraße 68 Lea Grundig als Emigrantin im Britischen Mandatsgebiet Palästina während der 1940er Jahre Vortrag Im Vortrag berichtet Dr. Maria Heiner an Hand von Bild- beispielen von der rettenden und abenteuerlichen Flucht Lea Grundigs aus Deutschland, von der Katastrophe im Hafen von Haifa, vom Lager Atlit und ihrem Leben in Haifa und Tel Aviv. Wir lernen Lea Grundig als Illustratorin von hebräischen Kinderbüchern kennen. Auch viele Blattfolgen vom Schicksal der Juden in Europa zeichnete sie. Menschen, die ihr begegneten, hielt sie in Porträts fest und zeichnet Landschaftsbilder und das Leben im Kibbutz. Ihre Zeichnungen sind wie ein Tagebuch in Bildern. _______________________________________________________________________