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Aula des Bertolt-Brecht- Gymnasiums, Lortzingstr. 1
Sonntag 03.03.2019, 14.00 Uhr Treff: DVB-Haltestelle St.Pauli-Friedhof Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Das Judenlager Hellerberg Von den sieben Baracken des sogenannten „Judenlagers“, die einst an der Radeburger Straße standen, ist nichts mehr zu sehen. Die Exkursion erinnert an das Schicksal der damals dort internierten 293 Dresdner Juden. In der Nacht vom 2. zum 3. März 1943 wurde das „Judenlager Hellerberg“ weitgehend aufgelöst. Fast alle Insassen starben in den Gaskammern von Auschwitz. Ein Teil des Weges, den sie gehen mussten, zuerst zur Zwangsarbeit bei Zeiss-Ikon, danach zum Güterbahnhof Dresden-Neustadt, wird zu Fuß nachvollzogen.Der Rundgang findet seinen Abschluss in der HATiKVA e.V, Pulsnitzer Straße 10, mit der Vorführung des Dokumentarfilmes von Ernst Hirsch „Die Juden sind weg.“ (Fahrscheine DVB erforderlich) Voranmeldung dringend erforderlich bis spätestens 01.03.2019 unter Tel. 0176/31495441 - Mindestteilnehmerzahl 5 __________________________________________________________________________ Freitag 08.03.2019, 10.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Jahrestreffen Netzwerk „Juden in Sachsen“ Bitte melden Sie sich bei Interesse unter info@hatikva.de oder 0351/8020489 an. __________________________________________________________________________ Freitag 08.03.2019, 17.00 Uhr Ort: HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Gemeinschaft und Hass. Zur Sozialpsychologie des antisemitischen Ressentiments Das Ressentiment, mit dem grollend auf die gesellschaftliche Ohnmacht und Entsicherung reagiert wird, schlägt rassistisch aus gegen "die da unten" und antisemitisch gegen "die da oben". Der Rausch der (völkischen) Gemeinschaft, die Stärke und Einheit vermittelt, bedarf des Hasses auf Außenstehende, denen all das zugeschrieben wird, was im Heil des Innenraums keinen Platz haben soll. Die hinuntergeschluckte Wut auf die gesellschaftlichen Autoritäten wird dabei im Ressentiment gegen "die Juden" als vermeintliche "Herren der Welt" gerichtet, die die Gemeinschaft zu "zersetzen" versuchen (bspw. indem sie über ihre Marionette Merkel Flüchtlinge ins Land schleusen, um die nationale Identität zu zerstören). Diese "Ängste und Sorgen der Bevölkerung", die ihre Ausformung bereits im ressentimentgeleiteten Hass gefunden haben, ernstzunehmen, verfehlt das Problem und stärkt die Verschiebung der Grenzen des gesellschaftlich anerkannt Sagbaren nach rechts. (Gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Dresden) __________________________________________________________________________ Sonntag 10.03.2019, 15.00 Uhr Ort: Kraszewski-Museum Dresden, Nordstraße 28 Eintritt: 5,00 €, ermäßigt: 4,00 € Finissage der Sonderausstellung „Haus der Ewigkeit - Jüdische Friedhöfe im mitteleuropäischen Kulturraum 2004 - 2018“ Die Leiterin der Abteilung Museum der Friedhofskunst, ehemaliger Jüdischer Friedhof in der Lohestraße in Breslau, Frau Renata Wilkoszewska_Krakowska spricht in ihrem Vortrag zum Thema:" Alter Jüdischer friedhof in Breslau/Wroclaw". _______________________________________________________________________ Mittwoch 13.03.2019, 13.00 Uhr Ort: Kraszewski-Museum Dresden, Nordstraße 28 Eintritt: 4,00 €, ermäßigt: 3,00 € Führung durch die Sonderausstellung „Haus der Ewigkeit - Jüdische Friedhöfe im mitteleuropäischen Kulturraum 2004 - 2018“ mit Marcel-Th. Jacobs Die Ausstellung ist eine Auseinandersetzung mit der jüdischen Alltagskultur in Deutschland, Polen und der Tschechischen Republik. Zugleich ist sie eine Begegnung mit der jüdischen Friedhofskultur. Über 50 Orte bereisten Marcel-Th. und Klaus Jacobs und hielten ihre Eindrücke in Schwarz-Weiß-Fotografien dokumentarisch fest. Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Kraszewskí-Museum Dresden. _____________________________________________________________________ Sonntag 17.03.2019, 14.00 Uhr Treff: Alter Jüdischer Friedhof, Pulsnitzer Straße 12 Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen - Geschichte und Besonderheiten Einem Kriminalstück gleicht die Geschichte des Alten Jüdischen Friedhofs in Dresden. Es ist der älteste erhaltene Friedhof in Sachsen. 1751 angelegt und 1869 offiziell geschlossen, fanden hier zahlreiche, zu Unrecht vergessene Persönlichkeiten, ihre letzte Ruhestätte. Gehen Sie mit uns auf eine aufregende Spurensuche! Männliche Teilnehmer benötigen eine Kopfbedeckung. __________________________________________________________________________ Dienstag und Mittwoch 26.03.2019 und 27.03.2019 Ort: Landesamt für Schule und Bildung, Fortbildungs- und Tagungszentrum, Siebeneichener Schlossberg 2, Meißen Neonazistische, rassistische und antisemitische Erscheinungen – eine Herausforderung für Schule?! Umgang mit Extremismus für Beratungslehrer/innen Es ist eine Herausforderung, die für den jeweiligen (Beratungs)Anlass richtige Handlungsstrategie zu wählen. Wie sind neonazistische und rechtspopulistische Tendenzen und Handlungsweisen zu erkennen und einzuschätzen? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es innerhalb und außerhalb der Schule? Der Workshop bietet Raum, die Handlungskompetenz zu erweitern, sowie anhand von Beispielen aus dem schulischen Kontext das eigene Handeln weiter zu professionalisieren. In Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Sachsen Weiter Informationen finden Sie unter: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R00552 _________________________________________________________________________________ Sonntag 31.03.2019, 10.00 Uhr Treff: Jüdenhof, am Verkehrsmuseum Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Der Neubeginn kulturellen Wirkens von Juden in Dresden im 18. Jahrhundert. Stadtführung mit Heike Liebsch. Die immer verhältnismäßig kleine Anzahl der Dresdner jüdischen Familien war gleichwohl aufgrund der geografischen und dynastischen Lage der Residenzstadt ein Knotenpunkt kultureller Netzwerke.Im Zentrum der Führung steht das 18. Jahrhundert, in dem sich jüdische Tradition in Dresden im Umfeld von Schloss, Zwinger und heutigem Johanneum widerspiegelt. Die Juden, die sich zunächst nur zeitweilig und prekär in Dresden aufhalten durften, stehen dabei als Repräsentanten für die durch Kommunikation und fremde Einflüsse bestimmte Blütezeit höfischer und zunehmend auch bürgerlicher Kultur. lassen Sie sich überraschen von den verborgenen Spuren jüdischer Kultur im Zentrum Dresdens. Die Führung ist Teil des Projektes Jüdischer Kulturpfad. __________________________________________________________________________