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Aula des Bertolt-Brecht- Gymnasiums, Lortzingstr. 1
Donnerstag 08.02.2018, 19.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Der Wettbewerb um die Neue Synagoge Dresden. Ausstellungseröffnung und Erzählcafé Dem Bau der Neuen Synagoge Dresden ging ein Architekturwettbewerb voraus, der die Gemüter der Stadt bewegte. Heute ist diese Debatte von vielen anderen überlagert. Wir möchten mit Zeitzeugen der damaligen Diskussionen ins Gespräch kommen zeigen eine Kabinettausstellung zu den Entwürfen. ________________________________________________________________________ Montag 12.02.2018, 19.00 Uhr Kathedralforum, Schlosstr. 24 Erinnern – ein gesellschaftliches Gebot Die Erinnerung an die Shoah in der israelischen Gesellschaft von 1943 bis heute Der Erinnerung Raum zu geben, ist heute besonders notwendig angesichts wachsender Tendenzen zur Geschichtsverdrängung. Die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) verbindet Erinnerung mit praktischer Arbeit. Unter anderem entsendet sie deutsche Freiwillige nach Israel und israelische Freiwillige nach Deutschland und organisiert Begegnungsprogramme für Azubis sowie deutsch-israelischen Jugendaustausch. Dabei lernen die Teilnehmenden die Erinnerungskulturen in Deutschland und Israel kennen. Erinnern ist ein sehr wichtiges Gebot in der jüdischen Tradition. Dazu gehört die Erinnerung an die Zerstörung jüdischen Lebens in Europa im Nationalsozialismus, an die Shoah. Wie gingen und gehen unterschiedliche Strömungen der jüdischen Gesell- schaft in Israel vor und nach der Staatsgründung damit um? Wie wirkt sich das auf den israelischen Alltag aus? Guy Band (Israel) war 2006 Freiwilliger bei ASF in Berlin im Haus der Wannsee- Konferenz, arbeitete bis 2016 in der historisch-politischen Bildung verschiedener Museen in Berlin und begleitete deutsch-israelische Gruppen. Seit 2017 ist er Landesbeauftragter der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Israel. Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden, Gefördert im Rahmen des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“. ________________________________________________________________________ Dienstag 13.02.2018, 10.00 Uhr Sporergasse 10 Gedenkveranstaltung zum 13. Februar Viele Bewohner des sogenannten "Judenhaus" in der damaligen Sporergasse 2 wurden 1942 in Lager Hellerberg und von dort aus nach Auschwitz deportiert. Einzelne Familien mit nichtjüdischen Mitgliedern entgingen damals noch der Ermordung und wohnten 1945 eng zusammengedrängt im "Judenhaus". Nach heutiger Kenntnis sind diese Menschen am 13. Februar 1945 umgekommen. mit Unterstützung der Landeshauptstadt Dresden ________________________________________________________________________