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Aula des Bertolt-Brecht- Gymnasiums, Lortzingstr. 1
Sonnabend 02.11.2019, 17.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Kursgebühr: 12,00 € (für beide Teile) Hebräisch für Einsteiger mit Margarete Füßer (Teil 1) Hebräisch hat eine Jahrtausende alte Geschichte: es ist die Sprache der hebräischen Bibel, der Tora, und bis heute die Gebetssprache im jüdischen Gottesdienst. Neuhebräisch wird von rund fünf Millionen Menschen gesprochen und ist seit der Gründung des Staates Israel eine der offiziellen Amtssprachen. Im ersten Teil des Sprachkurses widmet sich Margarete Füßer der Frage, wie Israel zu seiner Sprache kam und nach welchen Grundsätzen sie funktioniert. Im zweiten Kursteil nimmt sie ihre Teilnehmer mit auf eine Entdeckungsreise in das alltäglich gesprochene Hebräisch. Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche. _________________________________________________________________________ Sonntag 03.11.2019, 11.00 Uhr Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde zu Dresden, Hasenberg 1 Eintritt: 10,00 € Israelische Tänze Tanzkurs mit Damaris Richter Israelis tanzen gern. An Stränden, Plätzen, in Parks oder bei Familienfesten finden sich Men- schen zum Tanzen zusammen. Tief verwurzelt ist der Tanz als Ausdruck der Freude und religiösen Hingabe in der jüdischen Kultur. Mit der Entwicklung zum eigenen Staat wurde auch ein gemeinsamer jüdischer Tanz gesucht und der israelische Volkstanz geschaffen. Zu den Liedern, die Geschichten aus der Bibel oder vom Aufbau des Landes erzählen, wurden passende Tänze choreographiert. Die Mischung der Kulturen in Israel hat viele verschiedene Einflüsse in den israelischen Tanz gebracht. Wir laden Euch ein, mit uns ältere und neuere israelische Tänze kennen- und tanzen zu lernen. Die Freude am Tanz steht dabei im Vordergrund, die Choreographien dienen zur Orientierung. Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche. _________________________________________________________________________ Montag 04.11.2019, 17.00 Uhr Ort: HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Hebräisch Wenn Sie Interesse haben, die hebräische Sprache zu erlernen oder Ihre Kenntnisse zu erweitern, bietet HATiKVA e.V. verschiedene Möglichkeiten für Anfänger und Fortgeschrittene. Bitte kontaktieren Sie uns unter info@hatikva.de Das nächste Anfängerangebot beginnt am 04.11.2019. Anmeldung über die Volkshochschule Dresden (19H3HB1101). ________________________________________________________________________ Dienstag 05.11.2019, 17.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Eintritt: 12,00 € (für beide Teile) Hebräisch für Einsteiger mit Margarete Füßer (Teil 2) Hebräisch hat eine Jahrtausende alte Geschichte: es ist die Sprache der hebräischen Bibel, der Tora, und bis heute die Gebetssprache im jüdischen Gottesdienst. Neuhebräisch wird von rund fünf Millionen Menschen gesprochen und ist seit der Gründung des Staates Israel eine der offiziellen Amtssprachen. Im ersten Teil des Sprachkurses widmet sich Margarete Füßer der Frage, wie Israel zu seiner Sprache kam und nach welchen Grundsätzen sie funktioniert. Im zweiten Kursteil nimmt sie ihre Teilnehmer mit auf eine Entdeckungsreise in das alltäglich gesprochene Hebräisch. Eine Veranstaltung im Rahmen der 21. Jüdischen Musik- und Theaterwoche. _________________________________________________________________________ Dienstag 05.11.2019,19.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Eintritt: 12,00 € (für beide Teile) Jiddisch für Einsteiger mit Detlef Hutschenreuter und Lew Berinski (Teil 1) Jiddisch, könnte man sagen, ist eine über 1000 Jahre alte Sprache. Diese faszinierende „Mame-Loschn“ (Mutter-Sprache) ist dem Deutschen sehr nah, besteht aber auch aus Hebräisch, dem slawischen Wortgut und es gibt sogar aramäische und romanische Sprachreste – heute existieren, wie fast überall, auch englische Entlehnungen. In den Einführungskursen bauen Lev Berinski und Detlef Hutschenreuter Brücken in die spannende Welt des Jiddischen. Die Besucher erfahren, woher die Sprache kommt, wo und von wem sie heute und damals gesprochen wird und erhalten eine Einführung in die jiddische Schrift und Literatur. Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche. _________________________________________________________________________ Mittwoch 06.11.2019, 18.00 Uhr piatta forma (Brühlsche Terrasse, Festung) Dresdens jüdischer Kulturpfad – Eine Entdeckungsreise durch (mindestens) drei Jahrhunderte. Die Neue Synagoge Dresden steht im Zentrum der Stadt. Aber auch an vielen anderen Orten Dresdens, in den staatlichen und städtischen Museen sind Artefakte zu finden, die Leben und Wirken von Juden in Dresden widerspiegeln. Heike Liebsch begibt sich auf einen ge- danklichen Stadtrundgang, um diese Spuren zu zeigen. Anlässlich der Bewerbung Dresdens um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt entstand bereits der erste Teil eines Jüdischen Kulturpfades auch gedruckt. Gemeinsam mit: Dresdner Verein Brühlsche Terrasse e.V., Forum für Baukultur e.V., Gesellschaft Historischer Neumarkt e.V.,Stadtbild Dresden Bürgerinitiative, Gottfried- Semper-Club Dresden e.V. _________________________________________________________________________ Dienstag 07.11.2019,17.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Eintritt: 12,00 € (für beide Teile) Jiddisch für Einsteiger mit Detlef Hutschenreuter und Lew Berinski (Teil 2) Jiddisch, könnte man sagen, ist eine über 1000 Jahre alte Sprache. Diese faszinierende „Mame-Loschn“ (Mutter-Sprache) ist dem Deutschen sehr nah, besteht aber auch aus Hebräisch, dem slawischen Wortgut und es gibt sogar aramäische und romanische Sprachreste – heute existieren, wie fast überall, auch englische Entlehnungen. In den Einführungskursen bauen Lev Berinski und Detlef Hutschenreuter Brücken in die spannende Welt des Jiddischen. Die Besucher erfahren, woher die Sprache kommt, wo und von wem sie heute und damals gesprochen wird und erhalten eine Einführung in die jiddische Schrift und Literatur. Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche. ________________________________________________________________________ Sonnabend 09.11.2019, 10.00 Uhr - 16.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Eintritt: 18,00 €, ermäßigt: 16,00 € WORKSHOP: Sprachworkshop mit Lev Berinski und Detlef Hutschenreuter (Jiddisch) Der Schriftsteller und Übersetzer Lev Berinski ist eng mit der Jüdischen Musik- und Theaterwoche und der Stadt Dresden verbunden. In diesem spannenden Tagesworkshop lernen die Teilnehmer die Besonderheiten der jiddischen Sprache anhand verschiedener literarischer Werke kennen und erleben Lev Berinski in seinem Element! _________________________________________________________________________ Sonntag 10.11.2019, 11.00 Uhr Hasenberg Gedenken an die Opfer des Holocaust anlässlich des 81. Jahrestages der Novemberpogrome Am zentralen Gedenken an die Reichspogromnacht von 1938 wird es Ziel sein, an die konkreten Ereignisse in Dresden zu erinnern und auf die Gegenwart zu beziehen. Eine Veranstaltung der Landeshauptstadt Dresden und der Jüdischen Gemeinde zu Dresden _________________________________________________________________________ Sonntag 10.11.2019, 14.00 Uhr Ort: Alter Jüdischer Friedhof, Pulsnitzer Straße 12 Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen - Geschichte und Besonderheiten Einem Kriminalstück gleicht die Geschichte des Alten Jüdischen Friedhofes in Dresden. Es ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen. Unter einem dichten Baumdach versteckt er sich mit seinen alten Steinen und Geschichten in der Äußeren Neustadt. Zahlreiche zu Unrecht vergessene Persönlichkeiten fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Gehen Sie mit uns auf eine spannende Spurensuche. Männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung. Eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche. _________________________________________________________________________ Sonntag 17.11.2019, 14.00 Uhr Ort: Alter Jüdischer Friedhof, Pulsnitzer Straße 12 Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen - Geschichte und Besonderheiten Einem Kriminalstück gleicht die Geschichte des Alten Jüdischen Friedhofes in Dresden. Es ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen. Unter einem dichten Baumdach versteckt er sich mit seinen alten Steinen und Geschichten in der Äußeren Neustadt. Zahlreiche zu Unrecht vergessene Persönlichkeiten fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Gehen Sie mit uns auf eine spannende Spurensuche. Männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung. _________________________________________________________________________ Donnerstag 21.11.2019, 14.00 Uhr - 18.00 Uhr Ort: SLPB, Schützenhofstraße 36 Erinnern inklusiv Workshop Geschichte und der Umgang mit der Geschichte sind für alle Menschen von Bedeutung. Sie haben ein Recht darauf. Diese Erkenntnis setzt sich im Bewusstsein der Akteur_innen von Erinnerungsarbeit und Gedenkstättenpädagogik durch. Es gibt auch in Sachsen eine Reihe von Projekten, die sich damit befassen, wie beispielsweise Führungen in leichter Sprache erarbeitet werden, wie andere methodische Zugänge etabliert werden können. Während des Workshops werden aktuelle Beispiele vorgestellt und unterschiedliche Methoden diskutiert. Anmeldung erforderlich unter info@hatikva.de mit einem kurzen Statement zum eigenen Projekt. _______________________________________________________________________ Donnerstag 21.11.2019, 19.00 Uhr HATiKVA eV., Pulsnitzer Straße 10 Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Der Hass der Arbeitsgesellschaft Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Antisemitismus und Antiromaismus Antisemitismus und Antiromaismus, der Rassismus gegenüber Roma und Sinti, scheinen auf den ersten Blick zwei völlig unterschiedliche Ideologien zu sein. Der offene Hass gegenüber beiden Minderheiten führte in der Vergangenheit zu gewalt- tätigen Angriffen, Pogromen und der Ver- folgung und Vernichtung in den Konzentrationslagern des National- sozialismus. Trotz all der Unterschiedlichkeit sind Antisemitismus und Antiromaismus mit dem Kapitalismus und seinem Arbeitsbegriff verbunden. ‚Juden‘ werden mit der abstrakten Seite des Kapitalismus, Macht und Weltverschwörung assoziiert. Antiromaistische Ressentiments hingegen identifizieren in den Roma und Sinti hauptsächlich Menschen, die durch „Betteln“ oder „Stehlen“ ihr Leben bestreiten und keiner „ehrlichen Arbeit“ nachgängen. Auch in den gegenwärtigen Diskursen über migrierende Rom*nja spielt die Vorstellung vom „Bettler“ eine große Rolle. Kennen Sie Bilder von jüdischen Arbeiterikonen? Oder eins von einem Anwalt der Sinto ist? _______________________________________________________________________ Sonntag 24.11.2019, 14.00 Uhr Ort: DVB-Haltestelle St. Pauli-Friedhof Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Das „Judenlager Hellerberg“ Von den sieben Baracken des sogenannten „Judenlagers“, die einst an der Radeburger Straße standen, ist nichts mehr zu sehen. Die Exkursion erinnert an das Schicksal der damals dort internierten 293 Dresdner Juden. In der Nacht vom 2. zum 3. März 1943 wurde das „Judenlager Hellerberg“ weitgehend aufgelöst. Fast alle Insassen starben in den Gaskammern von Auschwitz. Ein Teil des Weges, den sie gehen mussten, zuerst zur Zwangsarbeit bei Zeiss-Ikon, danach zum Güterbahnhof Dresden-Neustadt, wird zu Fuß nachvollzogen. Der Rundgang findet seinen Abschluß in der HATiKVA e.V, Pulsnitzer Straße 10, mit der Vorführung des Dokumentar­filmes von Ernst Hirsch „Die Juden sind weg“. Voranmeldung dringend erforderlich bis spätestens 20.11.2018 unter Tel.: 0176/31495441 (Fahrscheine DVB erforderlich) Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen _________________________________________________________________________
Der Alte Jüdische Friedhof im Herbst Foto der Stele auf dem Hasenberg Foto mit den Baracken des Judenlagers Hellerberg Foto eines hebräischen Textes Menschen tanzen um eine Menora Foto eines hebräischen Textes Pinnwand mit jiddischen Worten Pinnwand mit jiddischen Worten Der Alte Jüdische Friedhof im Herbst Logo WOS Logo ROMARESPEKT Bild mit Demonstranten am Dresdner Schloß Logo der Aktion Mensch