Ver
Aula des Bertolt-Brecht- Gymnasiums, Lortzingstr. 1
Donnerstag 01.11.2018,17.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Eintritt: siehe http://www.juedische-woche-dresden.de/index.php/programm-2018.html Jiddischcafé - Kultur & Sprache mit Stefan Drechsler (Teil 2) Jiddisch, könnte man sagen, ist eine über 1000 Jahre alte Sprache. Diese faszinierende „Mame-Loschn“ (Mutter-Sprache) ist dem Deutschen sehr nah, besteht aber auch aus Hebräisch, dem slawischen Wortgut und es gibt sogar aramäische und romanische Sprachreste – heute existieren, wie fast überall, auch englische Entlehnungen. In dem Einführungskurs baut Stefan Drechsler Brücken in die spannende Welt des Jiddischen. Die Besucher erfahren woher die Sprache kommt, wo und von wem sie heute und damals gesprochen wird sowie eine Einführung in die jiddische Schrift und Literatur. Eine Veranstaltung im Rahmen der 22.Jüdischen Musik- und Theaterwoche. _________________________________________________________________________ Donnerstag 01.11.2018 Sächsische Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB), Zellerscher Weg 18 Gebündeltes Wissen: Eine Datenbank zu den Novemberpogrome in Sachsen 1938 Im Rahmen der Veranstaltung wird eine neue Datenbank zur Erforschung der Novemberpogrome in Sachsen von 1938 vorgestellt. Das neue Recherchewerkzeug führt sukzessive die verfügbaren Forschungsarbeiten und Ver- öffentlichungen zusammen, schafft also über die digitale Oberfläche eine Vereinigung der bislang in ihrer Reichweite meist lokal beschränkten und teils weltweit verstreuten autobiografischen sowie Forschungsliteratur. Die Präsentation schließt eine Einführung in den historischen Kontext ein. _________________________________________________________________________ Sonntag 04.11.2018, 10.00 Uhr Jüdenhof Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Der Neubeginn kulturellen Wirkens von Juden in Dresden im 18. Jahrhundert. Stadtführung mit Heike Liebsch. Die immer verhältnismäßig kleine Anzahl der Dresdner jüdischen Familien war gleichwohl auf- grund der geografischen und dynastischen Lage der Residenzstadt ein Knotenpunkt kultureller Netzwerke.Im Zentrum der Führung steht das 18. Jahrhundert, in dem sich jüdische Tradition in Dresden im Umfeld von Schloss, Zwinger und heutigem Johanneum widerspiegelt. Die Juden, die sich zunächst nur zeitweilig und prekär in Dresden aufhalten durften, stehen dabei als Repräsentanten für die durch Kommunikation und fremde Einflüsse bestimmte Blütezeit höfischer und zunehmend auch bürgerlicher Kultur. lassen Sie sich überraschen von den verborgenen Spuren jüdischer Kultur im Zentrum Dresdens.Die Führung ist Teil des Projektes Jüdischer Kulturpfad. ________________________________________________________________________ Sonntag 04.11.2018, 15.00 Uhr Kraszewski-Museum, Nordstr. 28 Eintritt: 4,00 €, ermäßigt: 3,00 € „Haus der Ewigkeit. Spurensuche - Jüdische Friedhöfe im mitteleuropäischen Kulturraum 2004-2018“ Ausstellungseröffnung Ein Projekt von Marcel-Th. und Klaus Jacobs Auf den über fünfzig Jüdischen Friedhöfen in Deutschland, Polen und der Tschechischen Republik entstanden tausende analoge Fotografien, die Spuren jüdischen Lebens doku- mentarisch festhalten. Zugleich erläutern kurze Steck- briefe zu den besuchten Friedhöfen die örtlichen Gegeben- heiten und machen mit einem Rückblick auf die Geschichte der jeweiligen jüdischen Gemeinden und ihrer Friedhöfe das Ausmaß der Auslöschung jüdischen Lebens und Wirkens in allen drei Ländern deutlich. Am Veranstaltungsort im Kraszewski-Museum steht eine Auswahl von Fotografien Jüdischer Friedhöfe in Polen im Mittelpunkt der Ausstellung. Sie wird ergänzt von einem interessanten Rahmenprogramm. Mehr dazu unter https://museen-dresden.de/ _________________________________________________________________________ Donnerstag 08.11.2017, 10.30 Uhr Neue Synagoge Dresden, Hasenberg 1 Eintritt: 5,00 €, ermäßigt: 3,00 € Schülerkonzert „Hevenu shalom“ – Jüdische Musik entdecken Dresdner Kammerchor, Dresdner Schüler/innen Die Lieder »Bei mir bist du scheen« oder »Hevenu shalom alejchem« kennt fast jeder. Aber welche Geschichten und Traditionen stecken dahinter? In seinem Konzert gibt der Dresdner Kammerchor gemeinsam mit seinem Paten- schulchor der Saison 18/19 einen spannenden Einblick in die jüdische Musikkultur. Jiddische Lieder zwischen Jazz und Volkslied erklingen ebenso wie »gesungenen Gebete« der Synagogenmusik aus vier Jahrhunderten. Salomone Rossi, Louis Lewandowski und andere Komponisten gibt es zu entdecken. Dass die meisten Stücke klingende Friedensbitten sind, hat kurz vor dem 80. Jahrestag der Pogromnacht am 9. November 2018 besondere Bedeu- tung. Die Dresdner Synagoge war, wie viele andere auch, in dieser Nacht zerstört worden; erst 2001 wurde am gleichen Ort der spannende Neubau der Neuen Synagoge eingeweiht, den die Besucher im Rahmen des Konzertes entdecken können. Veranstalter: Dresdner Kammerchor e. V _________________________________________________________________________ Freitag 09.11.2018, 14.00 Uhr Neue Synagoge Dresden, Heinz-Joachim-Aris-Saal, Hasenberg 1 Gedenken an die Opfer des Holocaust anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht Am zentralen Gedenken an die Reichspogromnacht von 1938 wird es Ziel sein, an die konkreten Ereignisse in Dresden zu erinnern und auf die Gegenwart zu beziehen. In einer Gesprächsrunde mit Dresdner Schülerinnen und Schülern soll über Ausgrenzung und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesprochen werden. Im Anschluss wird ein stilles Gedenken an der Stele Brühlscher Garten, Hasenberg stattfinden. Eine Veranstaltung der Landeshauptstadt Dresden und der Jüdischen Gemeinde zu Dresden _______________________________________________________________________ Sonntag 11.11.2018, 11.00 Uhr Gedenktafel an der Kreuzkirche Weg der Erinnerung Eine Fahrradtour auf den Spuren jüdischen Lebens und Leidens in Dresden Im Gedenken an den Novemberpogrom 1938, seine Vorgeschichte und seine Auswirkung führt der Weg per Fahrrad zu Stätten jüdischen Lebens und Leidens in Dresden. Die Stationen werden von Schulklassen oder Jugendgruppen vorbereitet und gestaltet. Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e. V., Evangelisches Stadtjugendpfarramt Dresden, Katholische Dekanatsjugend Dresden, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Jüdische Gemeinde zu Dresden _______________________________________________________________________ Sonntag 18.11.2018, 14.00 Uhr Ort: Alter Jüdischer Friedhof, Pulsnitzer Straße 12 Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen - Geschichte und Besonderheiten Einem Kriminalstück gleicht die Geschichte des Alten Jüdischen Friedhofes in Dresden. Es ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen. Unter einem dichten Baumdach versteckt er sich mit seinen alten Steinen und Geschichten in der Äußeren Neustadt. Zahlreiche zu Unrecht vergessene Persönlichkeiten fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Gehen Sie mit uns auf eine spannende Spurensuche. Männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung. _________________________________________________________________________ Sonntag 18.11.2018, 14.00 Uhr Ort: DVB-Haltestelle St. Pauli-Friedhof Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Das „Judenlager Hellerberg“ Von den sieben Baracken des sogenannten „Judenlagers“, die einst an der Radeburger Straße standen, ist nichts mehr zu sehen. Die Exkursion erinnert an das Schicksal der damals dort internierten 293 Dresdner Juden. In der Nacht vom 2. zum 3. März 1943 wurde das „Judenlager Hellerberg“ weitgehend aufgelöst. Fast alle Insassen starben in den Gaskammern von Auschwitz. Ein Teil des Weges, den sie gehen mussten, zuerst zur Zwangsarbeit bei Zeiss-Ikon, danach zum Güterbahnhof Dresden-Neustadt, wird zu Fuß nachvollzogen. Der Rundgang findet seinen Abschluß in der HATiKVA e.V, Pulsnitzer Straße 10, mit der Vorführung des Dokumentar­filmes von Ernst Hirsch „Die Juden sind weg“. Voranmeldung dringend erforderlich bis spätestens 15.11.2018 unter Tel.: 0176/31495441 (Fahrscheine DVB erforderlich) Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen _________________________________________________________________________ Sonntag 25.11.2018, 14.00 Uhr Brunnen im Schloßhof Eintritt: 5,00 € zzgl. Eintritt Neues Grünes Gewölbe Die verlorenen Tafeln des Moses Jüdische Spuren im Grünen Gewölbe Eine Führung zu den Geheimnissen des Grünen Gewölbes, der Schatz- und Wunderkammer des Hauses Wettin auf der Suche nach den Spuren der jüdischen Neuansiedlung im 18. Jahrhundert. Bedeutende Namen wie der des Hofjuden Berend Lehmann und seines Schwagers Jonas Meyer sind unmittelbar mit dem Grünen Gewölbe verbunden. Wie und warum es zu dieser Verbindung kam - darüber informiert dieser kleine Rundgang. Achtung: Diese Führung findet im Neuen Grünen Gewölbe statt! Voranmeldung ist zwingend erforderlich (max. 25 Teilnehmer möglich) über: 0172-3408875 _________________________________________________________________________